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Das deutsche Wesen -
in astrologischer Betrachtung
"Göttingähn"

first part of the article ("black, red, gold") in English ähnlicher Artikel auf Englisch

Schwarz - Rot - Gold

In den Befreiungskriegen gegen Napoleon (Lützowsche Scharen, kurz nach 1800) erwachten die Nationalfarben als Identitätssymbol der Deutschen zu neuem Leben. Historisch lassen sie sich allerdings zurückverfolgen bis in die Zeit der Stauferkaiser (12./13. Jahrhundert). Die drei Farben kennzeichnen wesentliche Züge der Deutschen, individuell wie kollektiv/ politisch.
Schwarz (in astrologischen Termini Steinbock/ Saturn) symbolisiert unter anderem die gut funktionierende staatliche Ordnung, Organisation, Kontrolle, das Beamtentum, die Sozialgesetzgebung in Deutschland, welche von anderen Völkern und Staaten zum Teil als vorbildlich und maßstäblich angesehen bzw. übernommen wurde. Auffällige (saturnine) Eigenschaften vieler Deutscher - im Vergleich zu Angehörigen anderer Nationen - sind Ausdauer, Ernst, Strenge/ Härte/ Disziplin, „Pflichtbewusstsein" und „Pünktlichkeit".
An diesen „Tugenden" ist problematisch bzw. gefährlich, dass es unter dem Deckmantel von „Verantwortung", „Pflicht", „Ordnung", „Recht und Gesetz" leicht zur inneren Unterdrückung, zu einer Repression oder Abspaltung von - individuell-psychisch - seelischen Bedürfnissen bzw. - kollektiv-national - Teilen des Volkes kommen kann. Teilung („Mauern"), Trennung, Zersplitterung ist überhaupt ein typisches historisches Merkmal der deutschen Völker. Schon die Römer errichteten einen Wall (den sog. „Limes“) zwischen den Germanen. Der Zerfall der organisatorischen Einheit des Stauferreiches (im Gefolge des Partikularismus) wurde durch die Reformation verstärkt; die innere Spaltung und Feindschaft bezog fortan auch geistig-moralische Instanzen, die Weltanschauung bzw. Ideologie mit ein und wirkt im Ost-West-Gegensatz bis heute nach.* Wohl in keinem anderen Volk gibt es solch starke Abgrenzungen, Antipathien, Unverständnis zwischen verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen und Parteien (besonders ausgeprägt ist der Generationenkonflikt). Was Mauer und Stacheldraht im Großen, sind die Zäune und Mäuerchen der Schrebergärten und Hinterhöfe im Kleinen.
Psychologisch wird die Unterdrückung/ Abspaltung von emotionalen Bedürfnissen häufig begleitet (kompensiert) vom Mechanismus der Schatten-Projektion: Was man bei sich selbst nicht erlaubt (moralisch sanktioniert, innerlich abwehrt), wird übertrieben (verzerrt) und negativ bewertet im Außen/ bei anderen wahrgenommen. Gegen „böse" Nachbarn glaubt man sich natürlich wehren bzw. behaupten zu müssen; so muss man auf kollektiver Ebene seine „berechtigten" nationalen Interessen wahren bzw. durchsetzen, den Gegner („feindliche" Rassen oder Völker) in seine Schranken weisen, ihn - falls „gezwungen" - gar unterwerfen oder vernichten…
Gretchens Schatten: der JudeEine Aufarbeitung oder Bewusstwerdung dieses „Schattens“ wäre Voraussetzung für jede - persönliche oder politische - Einheit bzw. Ganzheit (siehe C. G. Jung); jegliche „Reife“ erfordert ein Erkennen der eigenen dunklen Vergangenheit, die Wahrnehmung von Eigenschaften des geschmähten Feindes (des „Juden") in einem selbst... Über Lippenbekenntnisse hinausgehend fällt dies den Deutschen (als „Steinböcken") traditionell recht schwer. Es hieße nämlich, innere Verhärtungen aufzulösen, loszulassen von der permanenten Kontrolle über unbewusste Impulse und Bedürfnisse - bzw., auf politischem Gebiet, die Kontrolle über „staatsfeindliche Elemente/ Subjekte" aufzugeben (siehe die perfektionierte DDR-Stasi bzw. den bundesdeutschen Verfassungsschutz).
Astrologisch findet sich das Urprinzip „Steinbock" unter anderem wieder in den Sonnenständen Preußens und des Deutschen Reiches (18.1.1701 bzw. 18.1.1871), bei Adenauer (5.1.1876, 10.30 Uhr in Köln), im Mondstand der Weimarer Republik (s.u.), Bismarcks (1.4.1815, 13.30 Uhr in Schönhausen), Hitlers (20.4.1889, 18.30 Uhr in Braunau, mit Jupiter) und im Aszendenten bzw. ersten Haus der DDR (s.u.). Sinnvoll verwirklicht/ gelebt bedeutet dieser Archetyp ein integres Verantwortungsbewusstsein, einen schöpferischen Rahmen zu stecken für die umliegenden Völker – und zwar in selbstloser Manier, nicht verzerrt als Beherrschung oder Kontrolle.
Die traditionelle astrologische Zuordnung für Deutschland ist Widder/ Mars (rot). Dieses Urprinzip symbolisiert Selbstdurchsetzung, Selbstbehauptung, Mut, Wille, kämpferischen Einsatz für eine als richtig befundene Sache. Preußischer Militarismus, (wilhelminische) Hochachtung von Drill, Kampf und Soldatentum wurden besonders in der DDR weiter gepflegt; deren gesamte Gesellschaft kann als durchmilitarisiert gelten (es gab überall „Arbeitsbrigaden", bis hinein in das Erziehungs- und Bildungswesen).
In der Widder-Analogie stehen auch die sportlichen Erfolge Deutscher (etwa im Fußball, Tennis, Schwimmen oder Fechten); welche gesehen werden können als Verlagerung der – verhinderten - materiell-räumlichen Durchsetzung bzw. Anerkennung (gerade der DDR). In der Bundesrepublik ist die (dem Widder zugeordnete) Auto- und Stahlindustrie besonders stark, der Maschinenbau, verbreitet generell die Arbeitshaltung des „Zupackens", des „Ärmelhochkrempelns", des „Schaffe, schaffe, Häusle baue". Dabei überdecken oder kompensieren übersteigerter Arbeitseifer, Tüchtigkeit und Fleiß tendenziell unausgelebte, unterdrückte bzw. verdrängte individuelle und kollektive Bedürfnisse. In Verbindung mit der Schatten-Projektion, dem typischen Bedrohungsgefühl (Döbereiner bezeichnet Mars-Saturn auch als „Widerstandssuche") konnte die Energie und Tatkraft der Deutschen in der Vergangenheit zur kriegerischen Aggression gegenüber Nachbarvölkern führen, d.h. diese zu erobern oder gar zu überrennen (etwa in einem „Blitzkrieg").
Ein Mondstand im Widder findet sich bei beiden deutschen Nachkriegsstaaten, im Dritten Reich (30.1.1933, 11.30 Uhr in Berlin), sowie bei Adenauer; eine Widder-Sonne bei Bismarck und Kohl (s.u.). Den Deutschen in Ost und West gemeinsam ist nach wie vor eine starke gefühlsmäßige Identifikation mit der Marschmusik.
Durch die Niederlage von 1918 erhielt das deutsche Selbstbild der Heldenhaftigkeit - der Hurra-Patriotismus, die Kanonenbootpolitik - einen ersten empfindlichen Schlag. Das Aggressive des deutschen Volkes verschwand aber erst mit der Kapitulation und Besetzung nach dem zweiten, „totalen" Krieg von der Oberfläche (rutschte in die Versenkung bzw. ins Unbewusste).
Um deutsche „Kraft und Potenz“ bzw. „Heroentum" in angemessene, konstruktive Bahnen zu lenken, um wirklich „am deutschen Wesen die Welt genesen" zu lassen, bedarf es der bewussten, ehrlichen Auseinandersetzung mit sich selbst, der Aufarbeitung von Geschehenem, der Selbsterkenntnis - auch in den abgründigen, dunklen Aspekten der Volksseele. Die Konsequenz aus solchen Einsichten hieße – gerade für einen Widder, im äußeren Verhalten/ Umgang mit anderen - zuallererst einmal eine kritische Selbstbeschränkung und Selbstdisziplin!
Gold (Löwe/ Sonne), der dritte in den Deutschen stark wirksame Archetyp, hat viel mit des Landes geografischer Lage - mitten („im Herzen") Europas - zu tun. Zu Zeiten des „Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation" fand dieses Urbild Ausdruck in der Kaiserwürde. In der überlieferten, auch literarisch (etwa von Heine) verarbeiteten Volkslegende schläft der deutsche Kaiser (zumeist Barbarossa) mit all seiner Macht und Herrlichkeit in einer unterirdischen Höhle (im Kyffhäuser oder Untersberg), das heißt im Unbewussten) und harrt dort seiner Erweckung (= Bewusstwerdung).
Der Mythos vom deutschen Reich bzw. Kaisertum, von Autorität und Herrschaft über Europa ist in Deutschland heute besonders tabuisiert bzw. verdrängt - gerade wegen seines Aufgreifens durch die Nationalsozialisten, die diesen Archetyp forcierten, dadurch von ihm jedoch besessen und buchstäblich größenwahnsinnig wurden. Die Bedeutung bzw. der Missbrauch/ die Perversion des Solaren im Dritten Reich lässt sich gut am Symbol der Swastika (dem Hakenkreuz) ablesen: Als Sonnensymbol, gerade in rot, steht die rechtsdrehende Swastika für den Lauf (das „Rollen“) des Sonnenrads über das Firmament.

Das Symbol wurde jedoch von Hitler geschwärzt, gedreht und gekippt:

Wollte man die Sonne - als nunmehr linksdrehend - weiterhin auf ihrer richtigen, naturgegebenen Bahn (in der kosmischen Ordnung) halten, ginge dies nur gezwungenermaßen oder gewaltsam, quasi „gegen den Wind"…
Bei genauerer Betrachtung entspricht die linksdrehende (schwarze) Swastika ja der Eigenrotation der Erde (welche sich der Sonne entgegendreht).

Sie bedeutet psychologisch eine Verlagerung bzw. Verschiebung des Bezugspunktes vom Selbst zum Ego, von natürlicher, gottgegebener Kraft und Ausstrahlung – die analog zur Sonne jenseits aller Einseitigkeit, zum Wohle des Ganzen wirkt - zu luziferischer Machtanmaßung, zu Selbstübersteigerung und Dünkel. Solcherart Handlungsabsichten - die Sonne steht astrologisch u.a. für das äußere Verhalten - liegen eindeutig in der materiellen Beherrschung (= Weltherrschaftsidee); die im Grunde geistigen, kosmischen, spirituellen – dem Menschen und der Erde geschenkten - solaren Kräfte werden so zur Unterwerfung der Schöpfung missbraucht…
Durch Hitlers Kippen der Swastika wird das Moment der „linken“, subjektiv-egoistischen Willkür bestätigt bzw. verstärkt; die von ihm angesprochenen Energien erhielten dadurch eine praktisch unkontrollierbare, zwangsläufig in die Katastrophe mündende Dynamik. Die Nazi-Swastika gleicht einem schlingernden, aus der kosmischen Bahn geratenen Thor-Hamrner… Hitler appellierte an einen wichtigen Aspekt („schlummernden Archetyp"), nämlich das Solare der Deutschen (was u.a. des „Führers“ große Wirkung im Dritten Reich und Zweiten Weltkrieg erklärt). Zu einem kollektiven Scheitern musste es jedoch kommen, weil die Kraft des Archetyps unbewusst bzw. pervertiert wirkte (verzerrt als Besessenheit, Wahn, als Massenhypnose, Massenhysterie); weil es zu einer Entfesselung ungebändigter, unbewusster - und somit dämonischer - Kräfte der Volksseele kam.
Europa bedarf durchaus eines vitalen, starken, pulsierenden Zentrums, das den ganzen Organismus belebt, es mit „Energieströmen" durchflutet - dabei dem Ganzen jedoch eher dient als es beherrscht. Deutschland (West wie Ost) erfüllte seine Funktion/ Aufgabe im Zentrum Europas bisher überwiegend auf dem Gebiet von Wirtschaft und Handel - wo die Deutschen wieder „die Größten" sind, für ihre Nachbarn teilweise aber fast ebenso bedrohlich und dominant wie zur Zeit der nationalsozialistischen Schreckensherrschaft. Die deutsche „Führerschaft" in einem Verbund der europäischen Nationen wäre jedoch mehr geistig-kulturell zu verstehen (etwa in Musik und Literatur) als konkret (materiell-räumlich oder wirtschaftlich)…
Die unbewusste Wirksamkeit eines dominanten Archetypus in einer Nation birgt für die umliegenden Nationen große Gefahren. Um die latenten Ur-Kräfte in balancierte, positive, wachstumsfördernde Richtungen zu lenken, wäre zum einen eine Rücknahme der (Schatten-) Projektionen bzw. eine Zurückhaltung hinsichtlich jeglichen „Ausagierens" (s. Mars-Saturn) notwendig. Deutschland kann auf die Dauer Europa nur dann schöpferisch-visionär befruchten, wenn es zu seiner Identität (gerade mit ihren Schattenseiten, Schwächen) gefunden hat - statt diese heroisch-männlich zu übertünchen oder - wie nach 1945 - ganz zu leugnen. Zum Solaren findet man jedoch nur über den Weg des Lunaren (der Mond ist in der astrologischen Stufenfolge der Sonne immer vorgeschaltet). D.h. nur über den Weg einer „Erlösung Gretchens" kann Deutschland seiner Bestimmung oder Berufung gerecht werden, nur über das Auffinden und Annehmen der weiblichen Aspekte seiner „Seele"…

Die drei Farben bzw. Tierkreiszeichen könnten nach dem Dreischritt Döbereiners folgendermaßen geordnet werden: "Schwarz" (Ehrlichkeit, Klarheit, Wahrhaftigkeit, Objektivität) wäre die Anlage/ Voraussetzung, "Rot" (Aktivität, Wille, Initiative, Tatkraft) die Art und Weise des Verhaltens/ der Umsetzung, "Gold" (Lebendigkeit, schöpferische Gestaltung, Mittelpunkt) die Aufgabe und Bedeutung Deutschlands (die Archetypen werden hierbei jeweils in ihrer positivsten Ausprägung gesehen; und bei dieser Kategorisierung wird auch der Mond vernachlässigt). Das Verhältnis der drei Urprinzipien lässt sich als Aspektbild Sonne-Mars-Saturn auffassen (von Ebertin unter anderem mit „Pessimismus, Niederlage im Kampf, Trennung, Leid, Hemmungen“ beschrieben).

Deutsch-Deutsches

Horoskop der DDR (7.10.1949, 13.17 Uhr MEZ, Berlin)

Beim Vergleich der Staatshoroskope von BRD und DDR fällt zuerst der gleiche Mondstand auf (14° bzw. 18° Widder). Dies symbolisiert auf geradezu klassische Weise eine gemeinsame Identität, „ein Volk" - dessen Zug zur „Wieder-"Vereinigung als fast instinktiv zu bezeichnen ist, unaufhaltsam scheint.* Dem Widder-Mond entspricht auch die emotionale Aufladung des Sports (worauf sich die „kämpferische" Identifikation richtet, gerade weil sie auf anderen Gebieten verunmöglicht ist, siehe etwa die nationale Euphorie bei der Fußballweltmeisterschaft 1954).
Die Schwächung, Trübung, „Betäubung" oder „Rollenkonkurrenz" (nach Döbereiner) der west- und ostdeutschen Nationalidentität wird durch die Opposition dieses Widder-Mondes zu Neptun angezeigt. Nach 1945 durften die Deutschen als Volk quasi ihre „Eigenart" nicht mehr zeigen; man unterwarf sich den Siegermächten, tabuisierte und verdrängte kollektiv jeglichen Patriotismus. Neptun an dominanter Stelle (bei Aszendent bzw. Sonne) in beiden Horoskopen ist ein Indiz für die Entstehung in einer „unsicheren Übergangszeit", in der man - aufgrund erwiesener „Schuld" - nicht stark sein durfte bzw. es den Besatzungsmächten „recht machen" musste. Angesagt war bei der Bundesrepublik und der DDR ein schwaches, geringes Selbstbewusstsein (Neptun-Aszendent) bzw. eine Handlungsschwäche und -lähmung (Sonne-Neptun). (Ganz in astrologischer Analogie realisiert sich Neptun auch in der Wichtigkeit der chemischen Industrie - und des Umweltschutzes - in beiden deutschen Staaten sowie in den Erfolgen des Schwimmsportes gerade in der DDR. Im Grunde weist Neptun auf eine spirituelle - „feinstoffliche“ - Funktion des deutschen Volkes hin, Medium zu sein für globale Strömungen, für vordergründig irrationale Visionen wie etwa die Bewegung der Grünen.)
In Westdeutschland wurden mangelndes Selbstbewusstsein und Identitätsschwäche kompensiert durch Leistungsehrgeiz, durch die äußere Tüchtigkeit der „Aufbaujahre“ und des „Wirtschaftswunders“, politisch und wirtschaftlich ein „Musterknabe" (Sonne Quadrat Saturn) seiner westlichen Eltern (Mond am Deszendenten) zu sein. Typisch auch, dass viel Energie in äußerlich blendende Bauwerke investiert wurde (während der Zugang zum Inneren, zum Wesen verlorenging). Und dass diese Bauten mangels Gehalt, mangels seelisch-gemüthafter Werte von den eigenen Kindern als hohl, leer bzw. falsch empfunden wurden, bei ihnen – der älteren Generation unverständliche - Depressionen, Verweigerung und Auflehnung (Terrorismus) hervorrief. Die im Zweiten Weltkrieg räumlich expansive Kraft der Deutschen floss nach der Kapitulation - kontrolliert, erlaubt - vor allem in der Außenhandel. Die starke westdeutsche Exportwirtschaft wird symbolisiert von Venus-Merkur in Feld Neun, Zwillinge; auch ihre „Weltmeisterschaft" im Tourismus (gewissermaßen auf der Suche nach der verlorenen Seele)…
In der DDR wurden mangelndes Nationalbewusstsein und fehlende internationale Anerkennung überdeckt durch die kämpferische Ideologie (Mars-Pluto in Feld Acht), durch das Frontdenken („Vorposten" zu sein gegen den Kapitalismus, speziell die BRD). Die Konfrontation/ Feindschaft der politischen Systeme von West- und Ostdeutschland zeigt sich beim Horoskopvergleich im Quadrat Mars zu Mars/ Pluto (worin durchaus Hitlers Erblast gesehen werden kann, der ja mit Mars/ Venus Quadrat Saturn ebenfalls 16° Stier und 14° Löwe besetzte).

Horoskop der BRD (23.5.1949, 17.00 Uhr, Bonn)

Das doppelte (wechselseitige) Quadrat Venus - Saturn zwischen den beiden deutschen Staaten bestätigt deren Distanz/ Getrenntheit bzw. die Schwierigkeiten und Belastungen der deutsch-deutschen Beziehungen. Uranus im Horoskop der DDR (stationär, aus Feld Zwei in Sieben) spiegelt die fundamentale, soziale Brüchigkeit des Staatsgebildes wider, sowie dessen Infragestellung, Bedrohung von außen (Deszendent = Westen). Wenn die Gründungszeit (13.17 Uhr) stimmt, müsste die rhythmische Auslösung von Uranus (und damit eine evtl. Aufhebung der Existenzgrundlage der DDR) im November 1990 erfolgen. Mit Blick auf Jupiter der DDR (Herrscher ihres Aszendenten) am IC der BRD ist eine Ausweitung/ Ausdehnung des Geltungsbereichs des westdeutschen Grundgesetzes auf das Gebiet der DDR naheliegend…*
Eine solche „Heimkehr" der DDR bedeutet für diese einerseits den erwarteten Wohlstand, Entwicklung und Aufschwung (Jupiter); für die BRD hieße es vor allem - neben nationaler Integrität - eine innenpolitische Fruchtbarkeit/ Bereicherung - obgleich wohl erneute Anstrengungen, Mühen und Arbeitsbelastungen erforderlich sind (Saturn aus Feld Vier Quadrat Sonne).
Doch auch eine vergrößerte Bundesrepublik läuft Gefahr, dass die geschaffenen äußeren Formen substanzlos, hohl bzw. leer sind, dass sie - individuell wie kollektiv - ohne Verbindung zum seelischen Urgrund bleiben. Es besteht das Risiko, dass die Chance zu einer wirklichen Volksgemeinschaft oder nationalen Selbstfindung wieder vertan, dass sie erneut durch soziale Institutionen und Strukturen „verbaut", „zugenagelt" wird (Saturn in Feld Elf), was das Volk auf die Dauer nicht befriedigen kann.
Der Waage-Aszendent und die Horizont-Achsenbetonung durch Neptun-Mond weisen hin auf die Funktion der Bundesrepublik als Mittler im Ausgleich zwischen Ost und West. Sie hätte zu vermitteln zwischen unterschiedlichen Völkern und Regionen, sollte europäisch integrativ sein nicht nur in Wirtschaft und Handel, sondern auch kulturell-geistig (Venus-Merkur in Feld Neun). Das MC Krebs bekräftigt als Zielrichtung und Bestimmung der BRD eine Offenheit/ Einfühlung bzw. innere Berücksichtigung der Bedürfnisse ihrer Nachbarn (Mond in Feld Sechs/ Sieben). Demnach findet die Bundesrepublik Deutschland von 1949 ihre Identität und Bestimmung in der Begegnung, in der identifikatorischen Auseinandersetzung bzw. Anerkennung auch kleinerer Völker – d.h. letztlich in einer föderativen europäischen Gemeinschaft. Es liegt an den Deutschen, in Europa „Globales" mit „Lokalem" zu verbinden, Sorge zu tragen für die Berücksichtigung und Entwicklung jeder einzelnen nationalen Identität als Teil des Ganzen, zu vermitteln zwischen „Einheit" und „Vielfalt" (Jupiter Trigon Sonne Zwillinge).

Mitten im Skorpion

Der 9. November war für Deutschland nicht erst 1989 ein bedeutungsvolles Datum (Horoskop des Mauerfalls). Am gleichen Tag fand 1938 die sog. "Reichskristallnacht" statt, scheiterte 1923 Hitlers Münchner Putschversuch, wurde 1848 der Freiheitskämpfer Robert Blum erschossen - und 1918 (nach kurzen revolutionären Wirren) die erste Republik auf deutschem Boden ausgerufen. Wegen vieler Zwischenaspekte des Horoskops dieser „Weimarer Republik“ gerade mit den deutschen Nachkriegsstaaten (-> Verwandtschaft/ Vererbung!) scheint die Radix von Weimar für die deutsche Nation besonders relevant.

Weimarer Republik (9.11.1918, 13.45 MEZ, Berlin)

Aszendent Wassermann (mit Fischen eingeschlossen) kennzeichnet die anlagebedingte Instabilität (Uranus stationär in Feld Eins) der ersten Demokratie auf deutschem Boden sowie ihre Abhängigkeit von Strömungen im Volk (Neptun in Feld Sechs, Krebs). Die Republik war von Anfang an zerbrechlich, bedroht von Links (Spartakus-Aufstand) und Rechts (Freikorps-Verbände); der Triumph der Sozialdemokratie zu Beginn war nur ein vorläufiger. Reaktionäres Denken bzw. latenter Faschismus waren schon in den ersten Jahren vorhanden, verstärkt durch die überhöhten Reparationsforderungen der Siegermächte (Saturn in Feld Sieben), was den revolutionären Schwung (Uranus) deutlich bremste. Durch die Verständigungsprobleme und Verhandlungsschwierigkeiten mit den Nachbarstaaten (Saturn Quadrat Merkur in Feld Neun), zog sich das Volk „schmollend" zurück. Die „Seele des Staates" war isoliert, verblieb im Hintergrund (Mond in Feld Zwölf). Die Bevölkerung war nach wie vor wilhelminisch-kaisertreu gesinnt (Mond im Steinbock) und kam über die „Schmach" der Schlappe des Krieges nicht hinweg. Sie stand zu dem neuen („diktierten", „aufgezwungenen") Staat in unversöhnlichen Gegensatz; die Republik war ungeliebt, wurde geschmäht als Machwerk feindlicher Kräfte (Dolchstoßlegende). Der Widerspruch zwischen Fortschrittlich-Aufgeklärt-Modernem und Konservativ-Traditionellem (Uranus Opposition Saturn) zog sich als ungelöstes Problem durch die ganze Weimarer Zeit. Die Entstehungsbedingungen des Staates in einer Phase nationalen Niedergangs und Schwäche (Fische in Feld Eins), wo eigtl. im Chaos alles Regieren unmöglich war (Neptun stationär in Feld Sechs), prägte auch die nachfolgenden Jahre. Durch die Niederlage waren angestammte Gebiete und Kolonien verloren gegangen; durch Inflation und Bodenspekulation verarmte ein Großteil der Bevölkerung (Neptun Quadrat Venus). Die häufig wechselnden Regierungen waren schwach und wurden der Lage nicht Herr (hohe Arbeitslosigkeit - Neptun in Feld Sechs).
Die Enttäuschung über die Republik war umfassend (politisch wie wirtschaftlich), wovon sie sich nicht erholen konnte. Andererseits zehren wir von den kulturell-schöpferischen Leistungen der Weimarer Zeit noch heute (MC Schütze, Jupiter mit Pluto in Feld Fünf). Diesbezüglich wurden Maßstäbe, Leitbilder für die Nachwelt gesetzt (s. u.a. die Jugendbewegung, das Bauhaus, Brecht/ Weill, Hesse).
Die NSDAP vereinigte als „national" und „sozialistisch" schließlich die gegensätzlichen Strömungen im Volk zu einer „Bewegung". In der Vielzahl (positiver) astrologischer Bezüge zwischen Weimar und dem Nationalsozialismus zeigt sich dieser als „Erfüllung" der ersten deutschen Republik. Am 9. November 1923 (Sonnen-Konjunktion) scheiterte noch Hitlers Putschversuch (der sog. „Marsch auf die Feldherrnhalle") in München. Bei der offiziellen Gründung der NSDAP (27.2.1925) stand Venus in Konjunktion mit Uranus bzw. dem Aszendenten von Weimar; die beiden Jupiter-Stellungen befanden sich in genauer Opposition. Am Tag der „Machtergreifung" (30.1.1933, 12 Uhr, Berlin) befand sich Venus in Konjunktion mit dem Mond des Weimar-Horoskops. (Der Nationalsozialismus enthüllte danach ungehemmt sein un-menschliches Gesicht, die moralischen Dämme gegen den Judenhaß brachen, die linke Swastika begann sich zu drehen.)
1991 (im April) und 1992 (im Januar, Oktober) bewegt sich die mundane Uranus-Neptun-Konjunktion (zusammen mit Mars) gegenüber der Jupiter-Position des Weimar-Horoskops. Die Verwirklichung/ Schaffung eines neuen, geeinten Deutschlands wäre dann begünstigt* - wohl im Zuge der übergreifenden Umwälzungen, den Umgestaltungsbewegungen/ des erwachenden Selbstbewusstseins insbesondere der Völker Osteuropas. 1993 (im Januar, April und September) und 1994 (im Januar und September) gehen Uranus-Neptun (mit Mars bzw. Jupiter) über den Mond des Weimar-Horoskops. Dies bedeutet günstigstenfalls das Aufgehen deutscher Eigenstaatlichkeit in einem Vereinten Europa; vermutlich kommt es zu überregionalen Unruhen und Wirren, schlimmstenfalls zu Bevölkerungsverlusten und -vertreibungen. Im März und November 1993 befinden sich zusätzlich Saturn-Pluto (zuletzt mit Mars) im Transitaspekt zu Uranus/ Neptun des Weimar-Horoskops, was eine politisch sehr gespannte, kritische Lage erwarten lässt. Das Damoklesschwert eines gewaltsamen Konflikts könnte dann in der Luft hängen - vielleicht um Europas Völker zu grundlegenden gesellschaftlichen Veränderungen zu zwingen.**

Der Bürger aus Oggersheim

Radix Helmut Kohl (3.4.1930, 6.30 MEZ, Ludwigshafen)

Astrologisch verkörpert Helmut Kohl wie kaum ein anderer Politiker bundesdeutsches Besitzbürgertum. Er hat ein erstaunliches Beharrungs- und Stehvermögen bzw. die Fähigkeit zum „Aussitzen" von Problemen (Stier in Feld Eins, Venus am Aszendenten), aber auch Flexibilität und Elastizität im politischen Handeln (Sonne Konjunktion Uranus). Seine Größe ist unübersehbar, physisch-materiell geht es ihm gut (Jupiter in Feld Zwei). In Übertragung auf die Bundesrepublik könnte man feststellen, dass sein Wohlstand vom Außenhandel, aus der Dritten Welt kommt (Jupiter in Zwillinge, aus Feld Neun). Er verkörpert schön nach außen bzw. im Ausland (Venus aus Feld Sieben in Feld Eins) das typische Bild (Jupiter aus Feld Acht, Neun) des „dicken, thumben" Deutschen (Merkur in Feld Zwölf Quadrat Saturn).
Kohl gibt sich volkstümlich, heimat- und traditionsbewusst, dem einfachen Volk verbunden, er ist populär (Mond mit Pluto aus Feld Vier in Zwei, Zwillinge). Sozial Schwache, Randgruppen wie Arbeitslose (Neptun in Feld Sechs) werden jedoch in dem von ihm regierten Staat von der Bevölkerungsmehrheit/ der etablierten Gesellschaft ignoriert bzw. ausgeschlossen (Mond in Feld Zwei Quadrat Neptun). Seine „Bürgernähe" wird durch solche Leugnung bzw. Verdrängung allerdings geschwächt und unglaubwürdig. Mond-Neptun legt - als ausgehöhlte, unterminierte Identität - auch ein unterwürfiges Verhalten gegenüber Stärkeren nahe (vgl. die beiden deutschen Staaten in ihrem Verhältnis zu den Siegermächten) - in Verbindung mit Saturn (am MC) Quadrat Sonne resultiert daraus ein „braves, ordentliches, anständiges" (Wohl-)Verhalten, ein „Musterschüler" zu sein, der sich hocharbeitet und -dient.
Bei Kohl wie bei den deutschen Nachkriegsstaaten besteht neben der mangelnden Identität, dem chronischen Minderwertigkeitsgefühl eine Schwäche in der Durchsetzung und Selbstbehauptung. Sein enormes Potential an Kraft, Energie und Wille (Feuer-Betonung, Aszendent und Sonne im Widder) ist versteckt, verdrängt bzw. wirkt im Hintergrund (Mars und Sonne in Feld Zwölf). Kohls Machtinstinkt, seine Fähigkeit zu „Kraftakten", wirken indirekt, aus dem Verborgenen, sollten jedoch keinesfalls unterschätzt werden (siehe seine Absetzung Geislers). Das zwölfte Haus macht sein Handeln und seine Motive auch für politische Freunde undurchschaubar, potentiell unberechenbar; er ist in der Hinsicht unzuverlässig und sprunghaft (Sonne Konjunktion Uranus). Sein politisches „Taktieren" geht zweifelhafte, obskure Wege, er neigt zu Alleingängen, einsamen Entscheidungen bzw. zur Geheimdiplomatie. (Möglicherweise ist er ja eine Reinkarnation des alten Reichskanzlers Bismarck, dessen Sonne auch bei 11° Widder, der Mond bei 9° Steinbock stand…; s. übrigens sein "Pränatal" hier.)
Wann immer ihm „das Pferd durchgeht" (was bei Mars Quadrat Jupiter nicht selten der Fall sein dürfte), wird er durch das Über-Ich von Pflicht und Amt wieder gezügelt und gebremst. Vermutlich ist es ihm selbst nicht bewusst, was sich hinter seinen Ausbrüchen (auch stellvertretend für das Kollektiv) an seelisch-emotional Unverdautem verbirgt. (Wutanfälle haben psychologisch als Ventil für gezwungenermaßen Unterdrücktes immer ihren Grund, ihre zumindest subjektive Berechtigung.) Dass er nur gelegentlich „aus der Haut fährt", seine „Explosionen" im Rahmen bleiben, zeigt Saturn Quadrat Uranus an. Beim „Enkel Adenauers" (dieser hatte ebenfalls Saturn-Uranus) bleiben die Verstimmungen, die inneren und äußeren Ungereimtheiten und Widersprüche ungelöst; sie werden durch seine konventionelle Förmlichkeit, durch eine höflich-unverbindliche Angepasstheit überdeckt - insgeheim aber „gärt, fault" es, steckt etwas „im Busch" (zwölftes Haus).
Mit Saturn am MC pocht er ständig auf eine „geschichtliche Verantwortung", nimmt er Historisches zum Maßstab seines politischen Handelns (Gorbatschow dagegen spricht eher vom „Leben" als entscheidendem Kriterium). Die Aufgabe und Verantwortung der Deutschen läge jedoch gerade in der Aufarbeitung des von ihnen Verdrängten/ Unterdrückten (zum Nutzen ganz Europas). Statt nur unbewusst (identitätslos) „seelisch abzutauchen" bzw. sich von den alptraumartigen Schatten der Vergangenheit betören/ abschrecken zu lassen, sollten Kohl und die Deutschen bewusst zu sich stehen lernen, zu ihren Schwächen wie Stärken. Nur über den Weg von Bewusstwerdung lässt sich ein Minderwertigkeitskomplex relativieren - sowie ein diesen kompensierender - stets latenter - Größenwahn vermeiden.
Im übertragenen („urprinzipiellen") Sinne muss Kohl in seinem historisierenden, vergangenheitsbezogenen politischen Denken allerdings recht gegeben werden, zum Beispiel in der Frage der Anerkennung der polnischen Westgrenze: deutsche Gebiete sollten nicht leichtfertig und unüberlegt geopfert werden. Sein (und unser) Fehler liegt jedoch in der Vordergründigkeit der Betrachtung: „deutsches Gut" mit bestimmten Landstücken, also mit Materiellem zu identifizieren. In mangelnder Verbindung mit der Volksseele/ aufgrund ungenügender innerer Lebendigkeit, Kraft und Stärke der Nation, wird völlig verkannt, dass das „deutsche Wesen" im Grunde eine geistes- und kulturschöpferische Kraft (also immaterieller Natur) ist - die allerdings der Aufmerksamkeit und Pflege bedarf…
Mit seiner Neptun-Betonung (Sonne und Merkur in Feld Zwölf, Neptun in Feld Sechs, Mond Quadrat Neptun) besitzt Kohl - in guter deutscher Tradition - eine gehörige Portion Irrationalität. Es ist von ihm bekannt, dass er für den Romantiker Hölderlin schwärmt. „Verträumtheit“ ist allerdings für das praktische politische Handeln unangebracht und verwirrend, als Wahrnehmungsverzerrung/ Realitätsverkennung gar schädlich. Es kann sehr „töricht" sein (ein von Kohl in den tagespolitischen Sprachgebrauch eingeführter Begriff), seine „geheimsten Gedanken" (Merkur in Feld Zwölf) zum Beispiel zur Oder-Neiße-Linie zu äußern.
Andererseits braucht die „deutsche Seele" artikulierte Visionen und Phantasien als „Nahrung", um nicht zu verkümmern. Subjektiv-Innerliches darf nicht vom Oberbewusstsein (Saturn) nur zensiert oder unterdrückt, die – individuelle wie kollektive - Identität darf nicht chronisch betäubt bzw. die unbewussten Ahnungen nur als Spürsinn für den praktischen Alltag missbraucht werden. Wenn die Archetypen (Urkräfte) einer Nation keinen seelischen und geistigen Raum erhalten, können sie sich gewaltsam, zerstörerisch bzw. faschistisch Ausdruck verschaffen. Für die - im Grunde konstruktiven, wachstumsbetonten - archaisch-unbewussten Kräfte des deutschen Volks muss ein schöpferischer Entfaltungsrahmen, insbesondere geistig-kulturelle Freiheit, gewährleistet sein. Der äußere Glanz und Schein der bundesdeutschen Wohlstands- und Konsumgesellschaft kann seine Schattenseiten, nämlich individuelles wie kollektives geistig-seelisches Elend, immer weniger verbergen: Symptome verlorener Hoffnungen und Utopien sind unter anderem das nicht mehr finanzierbare Gesundheits-und Sozialwesen und die Alkohol-und Drogenproblematik (gerade der Jugend).
„Wie oben, so unten" lautet die hermetische Regel. Platt ausgedrückt: ein Volk hat den Regierungschef, den es verdient. Kohl wird wohl so lange Kanzler sein, wie hierzulande materielle Werte über seelische dominieren bzw. bis die Not der letzteren kollektiv übermächtig geworden ist. Sein Amt ist schon bei der Bundestagswahl 1990 gefährdet:* Neptun befindet sich dann in Konjunktion mit seinem MC/ Saturn, dabei im Quadrat zu Uranus-Sonne-Merkur in seiner Radix. (Für die SPD - 27. 2. 1875 - strahlen die Sterne dagegen günstig: ihr Uranus ist mit Jupiter, ihre Sonne mit Mars-Mond liiert.)
Spätestens der Transit von Uranus/ Neptun über Saturn/ Pluto (1992) dürfte ihn politisch „den Kragen kosten". Sein Festhalten an konservativen („bewährten", wohlstandsorientierten) Regierungskonzepten wird dann wohl von sich überstürzenden Ereignissen überschwemmt und überrollt, kann der komplexen, mannigfaltigen gesellschaftlichen Wirklichkeit nicht mehr gerecht werden. Weltweit ist dann (1992) anstelle von Lenkung und Kontrolle, von Dominanz und Unterdrückung, Verdrängung und Ausschluss wesentlicher Elemente in Volk, Seele und Natur eine Offenheit/ Toleranz bzw. bewusste Hinwendung und Förderung unbewusst-irrationaler (im Grunde spiritueller) Strömungen gefragt, auch wenn diese sich oberflächlich als Nationalismus, Partikularismus oder religiöser Fundamentalismus verkleiden mögen.**

elmut col

* (der Artikel wurde ursprünglich Anfang 1990 geschrieben)
** (dieser Abschnitt ist ein anschauliches Beispiel für die bei Prognosen wirksamen Projektionen.)

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zum 9. September
zur Sonnenfinsternis
zu Pluto im Schützen
zur Uranus-Neptun - Konjunktion
zu "Neptun und die Deutschen"
9. September 2001
Sonnenfinsternis 1999
Pluto im Schützen
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Neptun und die Deutschen
Jupiter/Uranus, Jupiter/Neptun
Saturn-Pluto