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Hellenismus und Rom
 
 
der Sonnengott Helios
Ursprünglich wurden die Deutungsregeln für ein Horoskop (wörtlich: "in die Stunde schauen") aus dem mesopotamischen Leber-Orakel entwickelt. Herangezogen wurden die frühesten Horoskope zu rein politischen Zwecken: zur Beurteilung der Situation von König, Volk und Land.
Individualhoroskope (Deutungen für bürgerliche Einzelpersonen) wurden erst ab ca. 400 v. Chr. erstellt. In der vergleichsweise demokratischen hellenistischen Zeit (nach Alexander dem Großen) erfuhr die Horoskopie immer mehr Verbreitung auch im gemeinen Volk. Ihre erste Blüte erlebte die u.a. von Ptolemäus fortentwickelte Astrologie um die Zeitenwende.
Die Griechen hatten die Planeten nach ihren wichtigsten Göttern (Zeus, Chronos, Ares, Aphrodite usw.) benannt - was später von den Römern übersetzt wurde in Jupiter, Saturn, Mars, Venus... In Verbindung mit dem Mithraskult stieg die Astrologie in Rom zeitweise sogar zur Volks- und Staatsreligion auf - mit allen negativen Auswüchsen von Schicksalsgläubigkeit und Scharlatanerie.

 

 

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