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Tierkreiszeichen
 
Buchmalerei aus dem 12. Jahrhundert

 

Der Tierkreis geht hervor aus der exakten Aufteilung der Ekliptik (scheinbare Sonnenbahn um die Erde) in zwölf Abschnitte zu je dreißig Grad.
Das impulsive Tierkreiszeichen Widder legt energisch los mit dem Frühlingspunkt, der Anfang des gefühlvollen Krebs ruht an der Sommersonnwende, die denkende Waage beginnt ihre sozialen Aktivitäten nach der Tag- und Nachtgleiche des Herbstes, der tiefsinnige Steinbock macht sich nach der Wintersonnwende an sein Werk.
Da sich die Einteilung der Tierkreiszeichen ausschließlich auf das Verhältnis Erde - Sonne bezieht, spielen die tatsächlich am Himmel befindlichen Konfigurationen weit entfernter Fixsterne dafür keine Rolle. Die antiken Sternbilder (die heute noch in der Astronomie Verwendung finden) gaben den astrologischen Zeichen lediglich die Namen.
Neben diesen kardinalen (anfänglichen) Zeichen gibt es noch die sogenannten fixen (festen) - Stier, Löwe, Skorpion und Wassermann - sowie die von ihrer Bewegungsform her veränderlichen/ beweglichen: Zwillinge, Jungfrau, Schütze und Fische.


Bekannter ist die auf Aristoteles zurückgehende Zuordnung nach Elementen bzw. Temperamenten:

  Feuer cholerisch Widder, Löwe, Schütze  
  Erde melancholisch Stier, Jungfrau, Steinbock  
  Luft sanguinisch Zwillinge, Waage, Wassermann  
  Wasser phlegmatisch Krebs, Skorpion, Fische  

Die Kombination der drei Bewegungs- und vier Elementarzustände (3 x 4) charakterisiert jedes Zeichen eindeutig.
Da sich die Einteilung der Tierkreiszeichen ausschließlich auf das Verhältnis Erde - Sonne bezieht, spielen die tatsächlich am Himmel befindlichen Konfigurationen weit entfernter Fixsterne im Grunde keine Rolle. Die antiken Sternbilder (welche heute noch in der Astronomie Verwendung finden) gaben den astrologischen Zeichen lediglich ihre Namen.

 

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