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astrologische Häuser
 
 
drei Häuser = ein ganzer Quadrant
 

 

So wie die Tierkreiszeichen den Jahreslauf der Sonne/ Erde in zwölf Abschnitte gliedern, teilen die Häuser die tägliche Erdrotation - bzw. die scheinbare Bewegung des Himmels um die Erde - ebenfalls in zwölf Sektoren. Ein aus dieser Zwölfteilung hervorgehendes Haus oder Feld entspricht der im Altertum gebräuchlichen Doppelstunde. Im Horoskopschaubild dreht sich der Häuserkreis innerhalb des Tierkreises alle zwei Stunden um ein Zeichen weiter. Die grafische Darstellung der Häuser in der heutigen Horoskopzeichnung ist dem Ziffernblatt einer Uhr vergleichbar.
Der Aszendent ist der Himmelspunkt, welcher im jeweiligen Augenblick genau im Osten aufsteigt. Dieser sensible, sich alle vier Minuten ändernde Punkt galt in der Antike als der "horoskopos" (wörtlich: "in die Stunde schauen") schlechthin und wurde für individuell wichtiger erachtet als der Geburtsmonat bzw. das Sonnenzeichen.
Kommt nun ein Mensch bei Sonnenaufgang zur Welt, finden wir in seinem Geburtshoroskop die Sonne am Aszendenten (d.h. Aszendenten- und Sonnenzeichen sind identisch). Um zwölf Uhr mittags Ortszeit befindet sich die Sonne am MC (medium coeli, Himmelsmitte). Bei Sonnenuntergang ist ihre Position am Deszendenten (im dem Aszendenten gegenüberliegenden, "absteigenden" Zeichen), und um Mitternacht strahlt sie am IC (immum coeli, Himmelstiefe).
Die Astrologie ordnet den Häusern die verschiedenen Lebensbereiche des Alltags zu: Der Aszendent (und das nachfolgende erste Haus) steht für das Ich, für die Person oder Sache selbst (um die es geht). Der Deszendent/ das siebte Haus symbolisiert Begegnung und Partnerschaft; das MC bzw. zehnte Haus steht für den Beruf bzw. für die Aufgabe und Bedeutung eines Menschen, das IC/ vierte Haus repräsentiert die Innenwelt sowie traditionell Heim und Familie.

 

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